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Kurstermine

Parelli Kurstermine 2019

Hier findest Du alle Parelli Kurse, Veranstaltungen und Workshops für 2019 ...>

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Das Kursprogramm 2019 ist online!

Auf einigen Anlagen stehen dir Leihpferde zur Verfügung.

Einige Kursbeschreibungen werden noch ergänzt!

Ich freue mich auf euch und eure Pferde!


***NEU***

Spürbar - Führbar Seminar

Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Respekt und Authentizität bilden gemeinsam eine Basis für erfolgreiches Führen. Das Steuerungsinstrument dieser Komponenten ist die Kommunikation, sowohl verbal als auch nonverbal. Dieses Führungskräfteseminar bedient sich dabei der Fähigkeit der Pferde, intuitiv auf die unbewussten Signale der Teilnehmer einzugehen.

Ziel des 2-tägigen Pferdeseminars ist, die eigene Wirkung zu erspüren, Handlungsmuster zu erkennen und sich durch eine kongruente Kommunikation der Komponenten Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Respekt und Authentizität gegenüber dem Pferd klar zu positionieren. Das Pferd nimmt dabei die Rolle des Trainers als auch des Gegenspielers ein, dem es überzeugend die Anweisungen aufzuzeigen gilt. Durch diese Herangehensweise gelingt ein Perspektivwechsel, der in die Arbeitswelt übertragen wird.

Eine zertifizierte Parelli Pferdetrainerin und eine hochqualifizierten CORRATIO-Trainerin werden Sie gemeinsam durch das Seminar begleiten. Neben dem hohen Praxisanteil erlernen die Teilnehmer auch einige theoretische Modelle.
Einen zusätzlichen Mehrwert bietet ein persönliches Coaching mit individuellem Feedbackanteil.

Weitere Infos (PDF)


Ein freier Text über Mira:

Christiane Weber                                                                                                 15.03.2016

Seminar „Welt-Bilder: Klischees und Stereotypen in Reisereportagen.“

im Wintersemester 2015/ 16 an der Leuphana Universität Lüneburg

Seminarleiter: Dr. Karsten Eichner

Mit gespitzten Ohren

-Ein Einblick in die Arbeit einer Parelli-Instruktorin -

Mit gespitzten Ohren steht er da, seine komplette Aufmerksamkeit auf Mira gerichtet, gespannt wartend auf das, was ihn als nächstes erwarten wird. Solche Momente sind keine Seltenheit in Mira Geldermanns Alltag. Mira (unter Pferdeleuten duzt man sich) arbeitet als Parelli-Instruktorin und bildet zurzeit Quentin, ein schwarzbraunes Jungpferd aus. Mittlerweile steht dieser seelenruhig im Nieselregen, kaut vor sich hin und streckt zwischendrin auch einmal die Zunge hinaus, beim gähnen. Beides ein Zeichen für ein entspanntes Pferd, was in dieser Situation durchaus nicht selbstverständlich ist. Denn rechts und links, direkt unmittelbar neben Quentin knallt leise der String des Carrotsticks in den Sand. Der Carrotstick wird von Außenstehenden oft mit einer Peitsche gleichgesetzt. Allerdings ist er in erster Linie die Verlängerung des Arms und dient als Hilfsmittel, von dem die Pferde genauso gestreichelt und in eine Richtung bewegt werden können, wie mit der Hand. Kein Grund also für Quentin Angst zu haben, viel mehr genießt er eine kurze Pause. Mira erklärt währenddessen, sie fühle sich manchmal eher wie eine Kindergärtnerin. Diese Aussage lässt sich leicht nachvollziehen, wenn man sie bei ihrer Arbeit beobachtet. Es ist beeindruckend, wie sie auf die Laune des Pferdes eingeht und dessen Neugier und Spieltrieb in die richtigen Bahnen lenkt. So haben beide Spaß daran sich miteinander zu beschäftigen. Leider verläuft gerade das Training eines Jungpferdes oft sehr anders. Noch immer scheint Mira ein kalter Schauer über den Rücken zu huschen, wenn sie an die Zeit vor Parelli zurück denkt und wie sie damals beim Einreiten eines Pferdes zuschaute. Diese Methode umschreibt sie kurz mit den Worten "zwei halten fest und einer steigt rauf". Bei Mira ist es eine Partnerschaft in der das Tier langsam darauf vorbereitet wird geritten zu werden und sogar gemütlich wartet bis der Reiter aufgestiegen ist. Wenn nicht, braucht eben der Mensch die Geduld, dem Pferd zu zeigen, wie angenehm es sein kann, in seiner Nähe zu sein. „Wenn ein Pferd es nicht möchte, dann steige ich auch nicht hinauf“, so Mira.

Früher hätte die aufgeweckte Pferdefrau nicht einmal im Traum daran gedacht, eines Tages selbst Jungpferde auszubilden. Umso mehr freut sie sich heute, dass der Anfang für ein Pferd so schön gestaltet werden kann. Die Ausbildung eines Jungpferdes, wie dem, wieder in der Herde stehenden Quentin, übernimmt Mira jedoch nur, wenn die Besitzer sich darauf einstellen, selbst partnerschaftlicher mit ihrem Pferd weiter zu arbeiten. Generell versteht sie ihre Arbeit mehr als Arbeit mit den Menschen als mit Pferden. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Sie sich selbst zur Aufgabe gesetzt hat, unterschiedlichen Menschen dabei zu helfen ihre Pferde zu verstehen. Sehr ähnliche Worte sind schnell auf den Internetseiten des Parelli Programms zu finden. Doch was ist Parelli eigentlich? Damit wird meistens Parelli Natural Horsemanship abgekürzt, das 1981 von Pat Parelli in den USA ins Leben gerufen wurde. Somit wird es seit mehr als 30 Jahren gelehrt und ist mittlerweile weltweit präsent. Parelli ist eine „Grundausbildung für Mensch und Pferd, welche auf gegenseitiger Kommunikation, auf Respekt und Vertrauen zwischen Mensch und Pferd basiert.“ Wie gut diese Verbindung im Alltag funktionieren kann, sieht man bei Mira bereits, wenn sie eines ihrer beiden Pferde ohne Halfter oder Strick an den anderen Pferden vorbei, von der Koppel holt. Die Frau mit sanften Lachfalten im Gesicht und der blauen Strickmütze auf dem Kopf betont, dass ein Teil des Erfolgs von Parelli auch Pats Frau Linda zu verdanken ist. Linda ist in der Erwachsenenbildung tätig und hat einen starken Beitrag geleistet das Lernmaterial pädagogisch aufzubereiten und leicht verständlich zu gestalten. So existiert nun ein, wie Mira es nennt „1:1-Lernmaterial“, das sich ebenso gut im Selbststudium, wie auch in Kombination mit Kursen bei lizenzierten Instruktoren anwenden lässt. Mira vergleicht das Lernen von Parelli gerne mit dem Erlernen einer Fremdsprache: zu Beginn verläuft die Kommunikation noch holprig, dann erreicht man ein Niveau auf dem man sich gut verständigen kann. Jedoch lernt man nie aus und kann immer weiter an Feinheiten schleifen, sowie eine andere Seite des täglich Erlebten entdecken. Die Freude am Lernen und auch diese weiterzugeben strahlt Mira bei vielen ihrer Tätigkeiten aus. Sie selbst verbessert ihr Können durch Selbstreflexion und Austausch mit Kollegen. In Deutschland gibt es noch weitere 8 Parelli Instruktoren, die mit allen weltweit Tätigen über Parelli Connect  verbunden sind (heute: savvy club). Mira beschreibt es so ähnlich wie Facebook: nachdem man sich anmeldet, hat man die Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen und in Kontakt zu bleiben und bietet noch mehr eine Möglichkeit horsemanship mit Hilfe von Anleitung, Lehrvideos und sehr viel Pferdewissen zu erlernen. Noch mehr Freude und neue Anregungen bringt jedoch das gemeinsame spielen von Parelli. So ist die Trainerin aus Norddeutschland auch öfters bei Kollegen in der Schweiz und Schweden anzutreffen. Im Lauf ihrer "Karriere" brachte Pat Parelli Mira in Nordamerika mehr über die Persönlichkeit verschiedener Pferde und wie sie zur Mitarbeit motiviert werden können bei. Besonders die Beschäftigung mit temperamentvollen Junghengsten in Spanien zeigte Mira erneut, dass Parelli immer ein Spiel darum ist, wer wen bewegt: passt man nicht auf, wird man selbst vom eigenen Platz gedrängt. Gerade Jungpferde, sowie vor allem Hengste sind besonders gut darin ihre Artgenossen über gezielte Bewegungen und Blicke von ihrem Fressplatz zu vertreiben oder im Gleichklang mit ihnen über die Koppel zu schweben. Zwei anmutige Pferdegestalten, die, wie durch ein unsichtbares Band verbunden zu scheinen, galant über die Wiese tanzen und ihren Kopf im selben Moment zur Seite drehen, nur um die Aufmerksamkeit auf sich zu richten und im selben Moment in die andere Richtung davon zu fliegen, lassen sich überall auf der Welt beobachten. Mira meint, damit könne man auch Vögel vergleichen, die gemeinsam durch die Lüfte gleiten und an diesen Pas-de-deuxs ließe sich erkennen, wie gut Pferde im Spiegeln von Bewegungen sind. Daher ist es auch so wichtig, die eigene Körpersprache, wie auch die der Pferde, zu kennen und beherrschen zu lernen, um schließlich dadurch mit den vierbeinigen Kameraden zu kommunizieren. Natürlich ist es nicht verboten mit ihnen zu sprechen, antwortet Mira auf eine Nachfrage. Allerdings hilft ein Verzicht auf Wörter den Menschen, sich auf ihre nonverbale Kommunikation zu konzentrieren.

Parelli-Instruktoren arbeiten aber nicht nur unter freiem Himmel. Zu Miras Aufgaben zählt es auch, Anfragen zu bearbeiten, ihre Buchhaltung zu führen, Kontakte zu pflegen und Termine zu verwalten. Also durchaus einige Zeit, die sie, in ihrem Traumhäuschen im Wald, am Schreibtisch verbringt. Vor allem seit dem sie selbstständig (bald ein Jahrzent) ist. Mira genießt daran, hauptberuflich als Parelli-Instruktorin zu arbeiten, vor allem die Freiheiten und Flexibilität. So hat sie beispielsweise den Montag zu ihrem freien Tag erklärt. Weshalb sie dafür nicht den Sonntag gewählt hat? Das ist relativ einfach zu erklären: an Wochenenden gibt sie jung bis alt Parelli Kurse. "Ich habe extra schon die Preise für Kurse an Wochentagen reduziert" erwähnt die junge, agile Frau auf der Fahrt zu ihren eigenen Pferden. Doch es ist trotzdem noch eine Seltenheit, die wohl demnächst häufiger auftreten wird, da die Wochenendtermine mit über einem halben Jahr Vorlauf ausgebucht sind. Die Nachfrage ist offenbar vorhanden und gerade in Deutschland gut nach zu vollziehen. Hier findet sich zum einen die weltweit größte Pferdesportvereinigung: die Deutsche Reiterliche Vereinigung, kurz FN (Fédération Equestre Nationale). Andererseits leben in Deutschland etwa 1,1 Million Pferde, immerhin ein sechzigstel des Weltbestands und weitaus mehr als Mustangs in den USA. Auf jeden Fall eine sehr hohe Zahl,  wenn man bedenkt, dass das Tier, über welches das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft schreibt: „Kein anderes Tier hat aufgrund seiner vielseitigen Nutzung die zivilisatorische Entwicklung der Menschheit so beeinflusst wie das Pferd.“, heute überwiegend ein Begleiter in Sport und Freizeit ist. Nur ein Drittel der Pferdesportler sind laut dem Marktinstitut IPSOS männlich. Daher ist es wohl kaum verwunderlich in Miras Kursen eher Frauen anzutreffen, ginge es nach Mira, dürfte das Verhältnis gerne einmal ausgeglichen sein.

Keine andere Sportart in Deutschland füllt zudem so viele Bücherregale, in denen immer mehr Werke über Natural Horsemanship (im Folgenden als NHS abgekürzt) Platz finden. Mira erzählt ebenfalls Parelli scheine in Mode zu kommen, so wie die vegane Ernährungsweise. Ähnlich wird es von wissenschaftlichen Artikeln beschrieben: "Einstellungen haben sich geändert, nicht zuletzt durch die Auswirkungen der weiterentwickelten Tierrecht- und Umweltpolitik." NHS kann definitiv als kultureller Wandel in der Pferdeindustrie angesehen werden. Professor Lynda Birke bezeichnet die derzeitigen Tendenzen sogar als eine "Revolution der Pferdehandhabung", die Menschen streben nach Techniken die mit der Natur in Einklang stehen, und die alten, harten Methoden mit Pferden zu agieren entgegenstehen. NHS wird als humaner, spaßiger, besser für die Pferde und allumfassender für die Menschen beschrieben. NHS, noch oft  fälschlicherweise mit Western-Reiten assoziiert, ist offen für alle, egal wie groß der Geldbeutel ist (konventionelle Methoden sind eher exklusiver) oder welche sportlichen Ziele man verfolgt; wichtig ist die Grundeinstellung gegenüber dem Pferd. Parelli Natural Horsemanship hebt sich aus der Masse hervor, da es die einzige lizenzierte Methode ist. Mira freut sich, dass alternative Methoden immer bekannter werden und mittlerweile auch "zwischen horsemanship und horsemanship" unterschieden wird. Leider können NHS Praktiken genauso gewaltvoll angewandt werden wie andere Reitweisen, vor allem, wenn das Wissen über die Pferde gegen sie verwendet wird. Dies wird dann oft auf alle verschiedenen NHS Praktiken übertragen. Laut Kritikern sind Anwender der NHS Techniken nicht so einfühlsam, wie sie behaupten.  Wie bereits erwähnt, ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Arten von NHS groß, wobei nicht nur Mira denkt, dass die meisten unstrukturierter aufgebaut sind, als das Parelli Program. Bei Parelli steht nicht nur das Wohl des Pferdes im Vordergrund: Parelli-Instruktoren unterlaufen einem nie endenden Training, haben einen Vertrag und Richtlinien an die sie sich zu halten haben. Zur Erinnerung: das Ziel von Parelli ist es das eigene Pferd besser lesen zu können, seine Persönlichkeit zu verstehen und die eigenen Fähigkeiten laufend zu verbessern. Mit diesem Hintergrundwissen ist es sehr gut nachvollziehbar, dass laut Miras Kenntnis noch keinem Parelli-Instruktor, dessen Lizenz entzogen wurde, immerhin baut Parelli ja darauf auf, die Bedürfnisse und Instinkte der Pferde zu verstehen und darauf einzugehen. Jedoch ist ihr ein Fall bekannt, in dem einem Instruktor Sterne (diese beschreiben das Level des Trainers, Mira hat z.B. drei Sterne) entzogen wurden.

Auch Christoph Hess, der Ausbildungsbotschafter der FN betont die Vorteile des NHS und dass NHS generell als Basis für den Umgang mit Pferden gelten sollte. Das stellt auch Mira in Bezug auf Parelli da. Wie gut Parelli mit verschiedenen Reitweisen verbindbar ist, sieht man auch daran, dass Linda Parelli und Mira bei Walter Zettl, der die kanadische Nationalmannschaft trainiert, Dressurstunden nahmen. Gemeinsam ist das Grund-verständnis von einem guten Umgang mit dem Pferd.

Selbstverständlich kommt es auch einmal vor, dass der tierische Kamerad keine Lust hat, sich direkt auf den Zweibeiner einzulassen. Cosmic, Miras jüngere Stute, wollte an einem warmen sonnigen Februartag beispielsweise erst austesten, wie ihre Besitzerin auf sie reagiert. So trabte sie erhaben an den anderen Pferden auf der Koppel vorbei. Unter einem frei stehenden, majestätischen, im Glanz der Frühlingssonne erstrahlendem Laubbaum blieb Cosmic dann stolz mit erhobenem Kopf stehen und blickte sich nach Mira um. Wohl kaum wissend, was für einen wunderbaren Anblick sie in der sich hinter ihr aufbauenden Landschaft darstellte. In dessen suchte Mira nach Ursachen weshalb sich Cosmic -durchaus eine gewisse Bindung haltend- von ihr entfernte und überlegte, wie sie sich für Ihr Pferd interessanter gestalten kann. Mit dem "Schwiegermutterblick" - ein Ausdruck der mit Witz beim Lernen hilft- auf Cosmics Hinterteil forderte Mira sie auf, sich zu ihr zu drehen. Ehe man sich versehen konnte, stand Cosmic dann vor der Frau mit der Strickmütze und folgte ihr bereitwillig und ohne andere Hilfsmittel zum Sandplatz. "Dem Training mit meinen eigenen Pferden sollte ich durchaus wieder eine höhere Priorität zu teilen.", stellt Mira nach der Bodenarbeit mit Cosmic fest. Wieder um eine kleine Erkenntnis reicher. Das ständige Lernen und die Freude daran liebt Mira an Parelli. Auf die Frage was sie an Parelli fasziniere, antwortete sie weniger enthusiastisch als man erwarten könnte. Trotzdem beschreibt Mira mit Begeisterung, die Faszination eines freien, wunderschönen großen Tieres, das bei ihr bleibt, mitmacht und sich an ihr orientiert. "Pferde Leben im Moment und man selbst dann auch" führt Mira fort, "es ist fast ein bisschen meditativ". Man mag der Frau, die in sich ruht und der Welt mit einem Lächeln begegnet kaum glauben, wenn sie ihren Kursteilnehmerinnen erzählt "ich war 'ne Zicke...hysterisch". Mit den Worten "nein, auch nicht so ganz" und einem großen Lächeln im Gesicht lockert sie sofort die Theoriestunde wieder auf. So gut wie Mira mit Anekdoten und ausgreifender Körpersprache ihr Anliegen untermalt, ist es kein Wunder, dass die Damen trotz gemütlicher Kaffeeklatschatmosphäre mit gespitzten Ohren Miras Stimme lauschen. "Was sie sagt verstehe ich alles, aber bei der Umsetzung..." Petra, eine der Kursteilnehmerinnen tippt sich dreimal mit dem Zeigefinger an den Kopf, um zu betonen, wie sehr ihr die Praxis hilft, die Theorie auch umzusetzen. Den Gedanken an die eigenen Schwächen verworfen, geht es mit voller Freude an die Tat. Bevor mit den eigenen Pferden geübt wird, sind alle bei den Trockenübungen mit viel Spaß dabei, obwohl von Mira auch so einiges kritisiert wird. "Die gute Nachricht ist, es klappt irgendwann"  motiviert die Parelli-Instruktorin. Monique ist trotzdem der Meinung, ihr Kaltblut könne nicht im Kreis gehen. Umso erstaunter ist sie kurze Zeit später, wie leicht es plötzlich läuft. Auch Mira fasziniert es jedes Mal wieder, wie das Verständnis der Persönlichkeit ausreicht, die geliebten Vierbeiner (vor denen sich vor dem Kurs tatsächlich einige fürchten) zu motivieren.

Mittlerweile weicht die warme Frühlingsluft einer frischen Abendbrise und der Horizont wird von orangen Streifen durchzogen, die sich zwischen die dunkelblau strahlenden Wölkchen drängen. Alle Teilnehmerinnen stehen entspannt im Halbkreis und scheinen den Unterschied zum Kursbeginn nicht wahrzunehmen. Denn alle Pferde stehen nun ruhig, ihre gespitzten Ohren bummelnd lassend, hinter ihnen, sich perfekt in die abendliche Sonnen-untergangsstimmung integrierend. Ein schönes Bild! Die Gelassenheit und Zufriedenheit hat sich merklich unter den Parelli-Anfängerinnen ausgebreitet und auf die Pferde übertragen. Dazu kommt auch die passende Rückmeldungen an Mira, das Körpersprache doch wichtiger ist als gedacht.

Zufrieden fährt Mira im Licht der letzten Sonnenstrahlen nach Hause, wo schon ein Anruf einer zur Freundin geworden Kursteilnehmerin auf sie wartet, die ihr einmal im Jahr von ihren Fortschritten berichtet. So geht sie weiter, die Freude am Lernen und das Teilen dieser!

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Mira´s Studenten


Studenten und Schüler von Mira stellen sich vor. Hier gehts zu den Erfolgsstories ...»
 



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